Tischtennisfahrt zum TSV Ansbach

 

Vom 01.05. bis zum 04.05.08 waren wir zu Gast in Ansbach. Hans, der vor vielen Jahren in Ansbach wohnte und auch dort Tischtennis spielte, organisierte diese Fahrt bereits vor längerer Zeit Da bei einigen  LSC` ern kein Interesse bestand bzw. Zeitmangel vorlag, wurde improvisiert. Letztendlich fuhren Hans, Cordula, Dieter, Eva, Karsten, Markus, Corinna, Klaus, Robin und ich.

 

Da Hans früher in Ansbach wohnte, wollte er uns möglichst alles in Ansbach und Umgebung zeigen. Er organisierte für die 4 Tage ein „volles“ Programm.

 

Am Anreisetag (Donnerstag) trafen wir uns mittags in Nürnberg, wo wir viele Sehenswürdigkeiten zu sehen bekamen. Hans hat sich die Mühe gemacht und uns über alle geschichtlichen Hintergründe „sehr“ ausführlich informiert. Abends waren wir gerade rechtzeitig in Ansbach, um das Halbfinale Bayern gegen St. Petersburg zu verfolgen. Dort haben wir uns gemeinsam das Spiel angesehen. Hans und Cordula waren nicht dabei, weil sie ihre Familie besuchten. Das Fußballspiel war für die meisten dann aber leider eine Enttäuschung.

 

Freitag ging es gleich um 9.00 Uhr weiter zur „Sightseen Tour“ nach Rothenburg ob der Tauber. Es gab viel zu sehen. Auch dort wusste Hans über alles bestens bescheid. Jeder Außenstehende hätte in Hans einen hauptberuflichen Fremdenführer vermutet. Da Dieter starke Probleme mit seinen Ohren hatte, suchten er und Eva in Ansbach einen Ohrenarzt auf und kamen erst gegen Mittag in Rothenburg an. Inzwischen geht es Dieter wieder besser. Da Hans uns viel zeigen wollte, hatten wir einen recht straffen Tagesablauf. Nach Rothenburg ging es weiter nach Dinkelsbühl. Auch dort hatte Hans uns einiges zu zeigen und zu berichten.

 

Gegen späten Nachmittag sollte es noch weiter nach Feuchtwangen gehen. Corinna, Markus, Klaus und ich haben uns dann aber „abgesetzt“, um vor dem zu 19.30 Uhr angesetztem Training noch in Ruhe mit Pico eine Hunderunde zu machen. Dieter und Eva wollten sich auch wegen Bonny kurz nach uns auf den Weg Richtung Hotel machen, kamen aber doch viel später an … Sie mussten wegen eines technischen Defekts am Auto den ADAC rufen und haben eine Stunde gewartet. Das Auto war anschließend aber glücklicherweise wieder fahrtüchtig. Wir kamen alle pünktlich um 19.30 Uhr in der Sporthalle an.

 

Von den Ansbachern waren leider nur vier Spieler in der Halle. Es hat sich aber schon beim Trainieren gezeigt, dass Ansbach am Samstag beim Freundschaftsspiel mit starken Spielern antreten wird.

 

Samstag Vormittag haben wir mit Bonny und Pico eine große, gemütliche Hunderunde gemacht, wozu wir leider aufgrund des straffen Programms vorher nicht so richtig zu gekommen sind. Die Hunde und auch wir haben den „stressfreien“ Spaziergang genossen.

 

Um 14.00 Uhr waren wir zum Stadtrundgang in Ansbach verabredet. Dort hat ein Tischtennisspieler aus Ansbach, der beruflich mit Ansbach zu tun hat, die Führung übernommen. Aber auch er ist, wie vorher Hans, bis ins kleinste Detail gegangen. Gegen 16.00 Uhr war der Rundgang beendet und es ging Richtung Sporthalle.

 

In der Halle haben die Frauen der Ansbacher Tischtennisspieler eine schöne Kaffeetafel mit leckerem, selbst gemachten Kuchen aufgebaut. Dort wurde erst einmal geschmaust und sich nett unterhalten. Anschließend wurde das Freundschaftsspiel ausgetragen.

 

Beim LSC spielten Markus, Karsten, Hans, Klaus, Robin, Corinna und ich. Dieter hat sich unter die Zuschauer gemischt und hat natürlich als Vorsitzender eine kleine Rede gehalten.

Er hat den Ansbachern einen kleinen Einblick in Hans seine Tischtennislaufbahn beim LSC gegeben.

 

Die Ansbacher haben es ermöglicht, dass einige Spieler dabei waren, die damals mit Hans in einer Mannschaft gespielt haben. Zwei dieser Spieler, die inzwischen woanders in Bayern leben und an ihrem Wohnort Tischtennis spielen, sind extra angereist, um dabei zu sein.

 

Das Ergebnis war ein eindeutig: ein klarer Sieg für TSV Ansbach. Es ist eine sehr starke Mannschaft angetreten. Trotzdem der LSC verloren hat, haben die Spiele viel Spaß gemacht.

 

Zum Abschluss haben wir uns in einer Pizzeria gemütlich zusammengesetzt.

 

Mal schauen, wie das „Rückrundenspiel“ beim LSC ausgeht. Demnächst ist ja der TSV Ansbach bei uns zu Gast.

 

Petra